Blasenentzündung – ein lästiges Übel
Eine Blasenentzündung (Zystitis) ist eine Entzündung der Schleimhaut oder der gesamten Wand der Harnblase. Entsprechend bezeichnet man die Harnblasenentzündung auch als Blasenkatarrh (griech. Katarrh = Schleimhautentzündung). Der Harntrakt ist bei Frauen aus anatomischen und hormonellen Gründen einer der häufigsten Angriffspunkte bakterieller Infektionen. Jede zweite Frau erkrankt mindestens einmal in ihrem Leben an einer Zystitis mit einem Häufigkeitsgipfel in der zweiten und dritten Lebensdekade sowie nach der Menopause. Ursachen Auslöser sind in den meisten Fällen Bakterien. Vor allem das Darmbakterium Escherichia coli nistet sich gerne in die Harnwege ein, wandert in die Blase und führt dort zu einer Entzündung der Schleimhäute und der gesamte Blasenwand. Aber auch Viren und andere Krankheitserreger können hinter einer Infektion der Harnblase stecken. Männer bleiben von einer Blasenentzündung weitestgehend verschont. Der Grund: Die Harnröhre der Frau ist kürzer wodurch die Krankheitserreger leichter bis in die Harnblase vordringen und zu einer Entzündung des Organs führen können. Besondere Risikofaktoren für die Entstehung von Harnwegsinfektionen: vorhergehende Blasenentzündungen vorhergehende Antibiose Diabetes (geschwächte Nierenfunktion) Verengung der ableitenden Harnwege, Blasensteine (gestörte Blasenentleerung) Verwendung von Blasenkathetern, Spermiziden und Diaphragmen (mögliche Schleimhautverletzungen) Schwangerschaft (Bakterien dringen leichter in die erweiterten Harnwege ein) Postmenopause (Schleimhautveränderungen) Symptome Eine akute Zystitis verursacht dauernden schmerzhaften Harndrang, wobei aber jedes Mal nur wenig Urin ausgeschieden wird. Schmerzen im Bereich des Unterbauchs entstehen durch krampfartiges Zusammenziehen der Harnblase während des Wasserlassens und Brennen beim Wasserlassen. Mitunter befindet sich bei einer akuten Blasenentzündung Blut im Urin. Wenn die Entzündung auch auf die Nieren übergreift, können Symptome wie Fieber und Rückenschmerzen hinzukommen.
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Augenbeschwerden: Entzündete und trockene Augen treten häufig auf
Wenn die Augen jucken, brennen und tränen, steckt häufig eine Entzündung der Bindehaut (Konjunktivitis) hinter den Beschwerden. Neben Entzündungen sind trockene Augen (Keratokonjunktivitis sicca, Sicca- Syndrom) die häufigste Erkrankung der Sehorgane. Die Bindehaut Die durchsichtige Bindehaut überzieht den vorderen Teil des Augapfels sowie die Innenseite der Augenlider und ist für die Versorgung der Hornhaut zuständig. Bei jedem Lidschlag wird der Tränenfilm auf den Augen erneuert und verteilt. Damit sie ihre Aufgabe als Versorgungsorgan erfüllen kann, ist die Bindehaut von zahlreichen feinen Blutgefäßen und Nervenfasern durchzogen. Bereits kleinste Verletzungen und Fremdkörper werden deshalb als sehr unangenehm empfunden. Ursachen Eine Bindehautentzündung kann durch Umweltreize wie Zugluft, UV-Strahlung, Kälte, Abgase, lange Bildschirmarbeit oder auch Chlor aus dem Wasser im Schwimmbecken verursacht werden. Andere Auslöser sind Allergien und Krankheiten, etwa Masern und Windpocken. Bisweilen steckt aber auch körperliche Überanstrengung oder einfach nur eine falsche Brille hinter der Entzündung. Trockene Augen Hornhaut und Bindehaut müssen ständig von einem Tränenfilm überzogen sein, damit beschwerdefreies Sehen möglich ist. Mit jedem Lidschlag wird der Tränenfilm neu über der Augenoberfläche verteilt. Er dient nicht nur als Schutz, indem er Fremdkörper aus dem Auge spült sowie als Schmierstoff wirkt und mit dessen Hilfe die Lider ohne Reibung über die Augenoberfläche gleiten können, sondern er hat auch einen wichtigen Anteil am Stoffwechsel der Hornhaut, da er einen ungehinderten Nähr- und Sauerstofftransport zulässt. Die Produktion der Tränenflüssigkeit ist nicht immer gleichmäßig und schwankt im Laufe des Tages.
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Arthrose: Verschleißerscheinung in den Gelenken entgegenwirken und lindern
Arthrose ist die am weitesten verbreitete Krankheit im Bereich der Gelenke und die Hauptursache für Muskel- und Knochenschmerzen. Moderne Therapien und effektive Präparate können die Beschwerden inzwischen jedoch erheblich lindern und die Lebensqualität aufrechterhalten. Ursachen Als Arthrose (Gelenkverschleiß) bezeichnet man den langsam fortschreitenden, altersbedingten Knorpelabrieb in den Gelenken. Bei übermäßiger oder falscher Belastung kommt es zu Schmerzen im Gelenk bis hin zu einer Gelenkversteifung. Auch durch angeborene Knorpeldefekte ist ein Gelenkverschleiß möglich. Verletzungen der Bänder können die Gelenkstabilität ebenfalls zusätzlich verringern. Zudem schreitet ab Mitte 40 der Verschleiß voran, denn die körpereigene Neubildung des wichtigen Knorpelbausteins Kollagen verlangsamt sich. Besonders häufig betroffen sind das Hüft-, Knie- und Sprunggelenk sowie die Gelenke an der Hand. Unterschied zwischen Arthrose und Arthritis Neben dem Begriff Arthrose taucht häufig auch der Begriff Arthritis auf. Beides sind Gelenkerkrankungen und weisen ähnliche Beschwerden auf. Im Gegensatz zur Arthrose handelt es sich bei der Arthritis nicht um eine Abnutzung des Gelenkknorpels oder anderer Gelenkstrukturen, sondern um eine Entzündung des Gelenks. Symptome Die Verschleißerscheinungen bleiben lange Zeit unbemerkt, und Schmerzen treten erst in einem fortgeschrittenen Stadium auf. Typische Arthrose-Symptome sind der sogenannte Anlaufschmerz und die Morgensteifigkeit. Beim Anlaufschmerz sind die ersten Bewegungen nach längerem Ruhen schmerzhaft, klingen dann aber wieder ab. Die Morgensteifigkeit dauert ebenfalls nur kurz, bis die Gelenke „warmgelaufen“ sind. Fortgeschrittene Anzeichen einer Arthrose Gelenksschwellung und Druckschmerz: Das ständige Reiben der Gelenkflächen führt zu einer entzündlichen Reaktion im Gelenk mit Bildung eines Gelenkergusses. Das Gelenk ist geschwollen, oft überwärmt und erheblich druck- und berührungsempfindlich. Die fortgeschrittene Arthrose ist gekennzeichnet durch Schmerzen bei normalen alltäglichen Bewegungen und durch Ruheschmerz mit deutlicher Bewegungseinschränkung der betroffenen Gelenke. Hauptursache für die eingeschränkte Beweglichkeit sind schmerzhafte Muskelverspannungen, mit denen der Körper versucht, das Gelenk ruhig zu stellen, um eine weitere Belastung zu vermeiden. Dies führt auf Dauer jedoch zu bleibenden Schäden, da diese Verspannungen nicht nur schmerzhaft sind, sondern auch zu einer Verkürzung von Sehnen und Bändern führen und dies eine weitere Bewegungseinschränkung mit sich bringt. Die fortschreitende Zerstörung des Gelenkknorpels führt zusätzlich zu einer Beeinträchtigung der Gelenkbeweglichkeit und zur Ausbildung von deutlichen Gelenkdeformierungen, die meist von Dauerschmerzen begleitet werden. Durch den vollständigen Knorpelabrieb kann das Gelenk völlig steif werden.
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Herpesbläschen
Ausgerechnet dann, wenn man es überhaupt nicht gebrauchen kann, kündigen sich die unansehnlichen Herpesbläschen an. Der Grund: Herpesviren haben im Sommer Hochsaison. Sie reagieren besonders sensibel auf intensive Sonneneinstrahlung. Aber auch Urlaubsstress oder Erkältungen fördern den Virenausbruch. Die meisten Menschen tragen den Herpes-simplex-Virus seit dem Kleinkindalter in sich. Eine Übertragung von der Mutter auf ihr Kind ist häufig der erste Kontakt mit dem Erreger. Einmal infiziert, wird man den Virus nie mehr los, denn er nistet sich entlang der Nervenbahnen ein. Oft schlummert er unbemerkt sogar über Jahre, bis er plötzlich aktiv wird. Der Grund für den Ausbruch ist meist ein überlastetes Immunsystem. Die Auslöser für die Schwächung reichen von intensiven Sonnenstrahlen, hormonellen Veränderungen über Hitze, Kälte, Stress und Ekel bis zur Erkältung. Die meisten Menschentragen den Virus in sich Bei vielen Menschen kommt es nie zu Symptomen, obwohl sie den Virus in sich tragen. Gelingt es den Viren jedoch, in die Hautzellen einzudringen, kommt es zu einer explosionsartigen Vermehrung. Was meist mit Kribbeln und Brennen beginnt, endet schließlich in schmerzenden Bläschen, die mit einer hochinfektiösen Flüssigkeit gefüllt sind. Schnelle Hilfe ist gefragt, je früher sie einsetzt, umso besser. Bei einem unkomplizierten Verlauf bilden sich Hautveränderungen und Beschwerden meist nach zwei bis maximal drei Wochen ohne Narbenbildung zurück. Präparate zur äußeren Anwendung sind meist die Mittel der Wahl. Sie verkürzen den Heilungsverlauf etwas, können aber weder vor einer Übertragung auf andere Personen noch vor einem weiteren Ausbruch schützen. Einen ganz anderen Ansatz verfolgt die Behandlung mit homöopathischen Mitteln. Sie berücksichtigt sowohl die Auslöser für das Auftreten eines Lippenherpes als auch die unterschiedlichen Veränderungen an der Haut sowie individuelle Beschwerden. Letztendlich regen homöopathische Mittel den Körper dazu an, sich selbst zu helfen. Tipp: Homöopathie bei Lippenherpes Es gibt verschiedene Mittel für die Behandlung. Je nach Beschwerdebild erfolgt die Auswahl. Sie richtet sich beispielsweise nach der Beschaffenheit der Bläschen oder ob eher Juckreiz oder Brennen als Symptom wahrgenommen wird. Rhus toxicodendrom ist ein Mittel, das auf viele Herpes-Beschwerden eingeht wie etwa Bläschenbildung mit starken Juckreiz, feine Krustenbildung oder Schwellung der Lippe.
Alternativ- und Komplementärmedizin
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